August 2010, Pakistan

Naturkatastrophe in Pakistan

Malteser helfen in größter Not - Helfen auch Sie durch Ihre Spende!

Angesichts der dramatischen Lage in den Überschwemmungs-
gebieten in Pakistan verstärken die Malteser ihre Hilfe.

Mindestens 6 Mio. Menschen sind dringend auf Hilfe zum Überleben angewiesen. Besonders für Kinder besteht Lebensgefahr durch Durchfall und Krankheiten. Epidemien drohen sich auszubreiten, der erste Cholera-Fall im Swat-Tal ist bereits bestätigt. Bei einem Ausbruch sind unzählige Menschen bedroht. Mehr als 1.000 Patienten täglich behandeln die Malteser in den mobilen Kliniken und impfen Kinder gegen Masern und Tetanus. Tausende Familien sind dankbar für das Nötigste, was sie von den Maltesern erhalten: Trinkwasserkanister, Decken, Planen und Grundnahrungsmittel.

Die Lage in den Überschwemmungsgebieten in Pakistan wird immer dramatischer. Gewaltige Wassermassen überfluten die Straßen und Felder, ein Fünftel des Landes steht unter Wasser. Die UNO befürchet mehr Betroffene als nach dem verheerenden Tsunami 2004. Daher verstärken die Malteser die Hilfe im Katastrophengebiet.

Mehr als 1.500 Menschen sind in den Fluten bereits ums Leben gekommen. Die Überlebenden harren unter notdürftigen Planen aus und warten verzweifelt auf Hilfe. Eltern können ihren Kindern nichts als dreckiges Wasser zu trinken geben und können ihren Hunger nicht stillen. Ihre Häuser, ihr Hab und Gut sind fortgespült. Rund 20 Mio. Menschen sind von den schweren Überschwemmungen betroffen, 6 Mio. brauchen sofort Hilfe um zu überleben.

"Die schwere Unterernährung vor allem der Kinder nimmt mit jedem Tag zu. Die oberen Regionen des Tals sind noch vollständig von der Außenwelt abgeschnitten", berichtet Malteser Mitarbeiter Alexander Bühler aus dem Swat-Tal. "Die Hitze ist unerträglich und die Kinder waschen sich in allem, was irgendwie wie Wasser aussieht und flüssig ist. Weitere Erkrankungen sind da vorprogrammiert", so Bühler.

Die medizinischen Teams melden zunehmend Durchfall- und Hauterkrankungen, die durch verunreinigtes Wasser hervorgerufen werden. Immer mehr Kinder, Alte und Geschwächte leiden außerdem wegen der nächtlichen Kälte der unwirtlichen Bergregion unter Lungenentzündungen.

Die Malteser leisten in drei Gesundheitszentren und in mobilen Kliniken medizinische Nothilfe für ein Einzugsgebiet von 70.000 Menschen im Swat-Distrikt. Die mobilen Kliniken der Malteser sind immer dort im Einsatz, wo sie am dringendsten gebraucht werden. So genannte "Cholera Kits" mit Medikamenten und medizinischem Material sollen helfen, den drohenden Ausbruch einer Epidemie zu verhindern. Die schnelle medizinische Behandlung der Patienten und Impfungen für Kinder helfen vorzubeugen.

Neben Medikamenten helfen die Malteser vor allem weiterhin mit Grundnahrungsmitteln - Reis, Mehl, Öl -  und so genannten "Non-Food-Items" wie Planen, Decken, Töpfen, Seife und Handtüchern, um die hygienische Situation zu verbessern und weiteren Erkrankungen vorzubeugen. Denn die Gefahr einer Epidemie in den provisorischen Lagern steigt ständig.

Jetzt müssen wir so schnell wie möglich unsere Kapazitäten aufstocken.
Bitte helfen Sie in größter Not! Jeder Euro hilft, Menschenleben zu retten.

Spendenkonto: 120 120 120
Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00)

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